Angebote · R-SOS Prozessanalyse

R-SOS: Prozessdiagnose für Ergebnis, Liquidität und Umsetzung.

R-SOS ist das betriebswirtschaftliche Beratungstool für Autohaus und Werkstatt. Es identifiziert Ertragskiller, Kapitalbindung und Prozessrisiken, bewertet deren wirtschaftliche Wirkung und übersetzt die Diagnose in einen priorisierten Maßnahmenplan für Geschäftsführung und Serviceleitung.

Wichtig: R-SOS wird beratend für den Betrieb eingesetzt. Es ist keine Kundenakte und kein Werkzeug zur operativen Bearbeitung eines einzelnen Schadenfalls. Diese Aufgabe übernimmt das separat geführte Schadenportal SchadenNetzwerk.
R-SOS · ManagementcockpitBetriebliche Diagnose, kein Kundenfall
ProzessabweichungFreigabelogik uneinheitlich
Ertragswirkungmittel–hoch
KapitalbindungVorfinanzierung prüfen
VerantwortlichkeitServiceleitung
Priorität1 · sofort
SteuerungsgrößeDokumentierte Freigaben

Betriebswirtschaftlich entwickelt – aus der Werkstattpraxis.

R-SOS ist kein allgemeines Beratungsraster. Das System wurde aus den wirtschaftlichen und organisatorischen Anforderungen des Autohaus-Schadenprozesses entwickelt – dort, wo Freigaben, Belegqualität, Kürzungen, offene Forderungen und Rollenunklarheit unmittelbar Ergebnis und Liquidität beeinflussen.

Was R-SOS prüft

Der Prozess-Scan geht 25 typische Fehler entlang der gesamten Schadenstrecke durch – gruppiert nach den Phasen, in denen sie entstehen:

  • Schadenannahme. Falltyp-Erkennung (KH, Kasko, Quote, Leasing), Freigabelogik, Foto-Mindeststandard.
  • Dokumentation. Vollständigkeit der Akte, VIN-Bezug, beweissichere Belegkette.
  • Freigabe & Steuerung. Reparaturfreigabe, Rollenklarheit, Wiedervorlagen.
  • Kürzungsbearbeitung. Triage, Nachweisführung, Eskalationswege.
  • Forderung & Days to Cash. Übergabefähigkeit, Fristen, Zahlungseingang.

Vom Befund zur kontrollierten Umsetzung: sechs Schritte

  1. Prozess-Scan. Die 25 typischen Fehler werden strukturiert erhoben; fachliche Falldaten bleiben lokal im Betrieb.
  2. Ursachenanalyse. Einzelne Fehler werden von strukturellen Lücken in Rollen, Freigaben, Systemen und Führungsroutinen getrennt.
  3. Wirkungsmodell. Fallzahl, Umsatz, Kosten, Forderungen und transparente Annahmen machen die Größenordnung nachvollziehbar.
  4. Priorisierung. Maßnahmen werden nach wirtschaftlicher Relevanz, Risiko und Umsetzungsaufwand sortiert.
  5. Umsetzungsplan. Jede Priorität erhält Verantwortliche, Termin, Nachweis der Erledigung und eine steuerbare Kennzahl.
  6. Wirksamkeitskontrolle. Im Review wird geprüft, ob die Maßnahme im Alltag genutzt wird und die gewünschte betriebliche Wirkung sichtbar ist.

Was Sie erhalten

One-Pager

Entscheidungsreife Übersicht für die Geschäftsführung – Befund, Priorität, erwartete Wirkung.

Umsetzungsreport

Verständliche Auswertung fürs Team – nachvollziehbar, ohne Fachchinesisch.

Umsetzungsplan

Priorisierte Schritte mit Verantwortlichen, Kennzahlen und einem 30/60/100-Tage-Zeithorizont.

R-SOS bleibt dabei rollenrein: Es stellt fest und bereitet vor – die rechtliche Durchsetzung gehört in die Rote Zone der RDG-Ampel.

R-SOS-Mini-Diagnose: ein Ertragskiller, eine klare Gegenmaßnahme

UrsacheFreigabestatus ist kein verpflichtender Prozessschritt.
Betriebswirtschaftliche WirkungVorfinanzierungs-, Haftungs- und Abrechnungsrisiko.
Prioritäthoch
GegenmaßnahmeFreigabeampel mit Verantwortlichem und Dokumentationspflicht einführen.
ManagementoutputWoche 1 · Verantwortlich: Serviceleitung · KPI: Anteil dokumentierter Freigaben.

Beispielhafte Beratungslogik – keine Kundenfallbearbeitung, keine Ergebniszusage.

So wird die wirtschaftliche Wirkung transparent gerechnet

ILLUSTRATIVES RECHENMODELL · KEINE PROJEKTREFERENZ
R-SOS arbeitet mit den realen Fall-, Umsatz-, Kosten- und Forderungsdaten des Betriebs. Die folgenden Zahlen zeigen ausschließlich die Rechenlogik: Fallzahl × durchschnittlicher Schadenumsatz × angenommene Prozesswirkung. Sie sind keine Prognose und keine Ergebniszusage.

Einzelstandort · Modell mit 300 Schäden pro Jahr

Annahme: 300 Fälle × 5.000 € durchschnittlicher Schadenumsatz = 1,5 Mio. € Schadenumsatz-Basis.

AktenqualitätAusgangswert messen → Zielkorridor festlegen
Days to CashIst-Wert erfassen → betriebsindividuell reduzieren
AltfälleBestand, Altersklassen und Abbauquote steuern
KürzungenEntscheidungszeit und Nachweisqualität messen

Rechnerische Sensitivität: 1 % Prozesswirkung entspräche 15.000 €; 3 % entsprächen 45.000 €. Ob und in welcher Höhe eine Wirkung erreichbar ist, wird erst anhand der betrieblichen Ausgangsdaten und des Umsetzungsgrads bewertet.

Mehrere Standorte · Modell mit 2.000 Schäden pro Jahr

Annahme: 2.000 Fälle × 5.000 € durchschnittlicher Schadenumsatz = 10 Mio. € Schadenumsatz-Basis.

ProzessabweichungStandortvergleich statt pauschaler Zielwerte
Kapitalbindungoffene Forderungen und Fälligkeiten strukturieren
VerantwortlichkeitOwner, Frist und nächste Aktion je Abweichung
Management-KPIwenige steuerbare Kennzahlen mit Review-Termin

Rechnerische Sensitivität: 1 % Prozesswirkung entspräche 100.000 €; 3 % entsprächen 300.000 €. Die tatsächliche Bewertung erfolgt standortbezogen und auf Basis nachvollziehbarer Annahmen.

Das Rechenmodell macht Größenordnungen sichtbar. Es ersetzt weder eine Ist-Analyse noch einen Projektnachweis. R-SOS leitet Zielkorridore, Prioritäten und Maßnahmen aus den Daten des jeweiligen Betriebs ab.

R-SOS und SchadenNetzwerk: zwei klar getrennte Aufgaben

R-SOS und das Schadenportal SchadenNetzwerk sind zwei eigenständige Werkzeuge mit hohem, aber unterschiedlichem Nutzen – beide aus der Auto- für die Autowelt entwickelt.

R-SOS · die Analyse

Deckt auf, wo im Prozess Ergebnis liegen bleibt – priorisiert nach Wirkung, entscheidungsreif für die Geschäftsführung.

SchadenNetzwerk · die Abwicklung

Wickelt jeden Schaden strukturiert ab – alle Beteiligten vernetzt, die verbesserten Abläufe im Tagesgeschäft gelebt.

Funktional getrennt: R-SOS berät Geschäftsführung und Serviceleitung bei der Neutralisierung betrieblicher Ertragskiller. SchadenNetzwerk bearbeitet den konkreten Kundenfall als digitale Schadenakte. Ein Betrieb kann beide Systeme unabhängig voneinander einsetzen.

Häufige Fragen

Was bedeutet R-SOS?

Ein strukturiertes Beratungs- und Analysesystem für den Schadenprozess im Autohaus – vom Prozess-Scan bis zum entscheidungsreifen Ergebnis.

Wie läuft R-SOS ab?

In sechs Schritten: Prozess-Scan, Ursachenanalyse, transparentes Wirkungsmodell, Priorisierung, Umsetzungsplan und Wirksamkeitskontrolle. Fachliche Falldaten bleiben lokal im Betrieb.

Was unterscheidet R-SOS von SchadenNetzwerk?

R-SOS ist die betriebswirtschaftliche Werkstattberatung – es deckt Ertragskiller auf und priorisiert Gegenmaßnahmen. SchadenNetzwerk ist die operative digitale Schadenakte für den konkreten Kundenfall. Beide Systeme sind klar getrennt.

Ersetzt R-SOS einen Rechtsdienstleister?

Nein. R-SOS stellt fest und bereitet vor; die rechtliche Bewertung und Durchsetzung bleibt bei befugten Rechtsdienstleistern.

Für wen ist R-SOS gedacht?

Für Geschäftsführung und Serviceleitung in Autohäusern, Werkstätten und Händlergruppen, die wissen wollen, wo im Schadenprozess Ergebnis liegen bleibt – und was es kostet, das nicht zu ändern.

R-SOS für Ihren Betrieb

Klären Sie im ersten Gespräch, welche Ertragskiller, Kennzahlen und Entscheidungsfelder in Ihrem Schadenprozess untersucht werden sollen.

Frank Roll, MSc, MBA

Frank Roll, MSc, MBA

Automobiler Schadenmanagement-Experte, seit 1998 an der Schnittstelle von Autohaus, Versicherern, Sachverständigen und Recht. Autor von „Schadenmanagement im Autohaus“ und Entwickler des R-SOS-Systems.

Weitere Fachthemen

Fachliche Grundlage der R-SOS-Beratung

Die Analyse greift auf die Systematik des Fachbuchs „Schadenmanagement im Autohaus“ zurück. Im Mittelpunkt dieser Seite steht jedoch die betriebliche Beratung: Ertragskiller bewerten, Prioritäten festlegen und die Umsetzung steuerbar machen.

R-SOS-Prozessanalyse anfragen

Fachliche Leitung: Frank Roll, MSc, MBA · Stand: Juli 2026